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Selbsterkundungstag der Q12: Berufliche Orientierung einmal anders


Der erste von insgesamt fünf Projekttagen im Rahmen des Aufbaumoduls zur beruflichen Orientierung führte die Schülerinnen und Schüler der Q12 ins DAV-Kletterzentrum – eine Wahl, die nicht nur sportliche Aktivität, sondern auch persönliche Erfahrung versprach.

In einem rotierenden System durchliefen die Jugendlichen fünf Workshops, die jeweils unterschiedliche Aspekte der Selbst- und Berufsorientierung in den Blick nahmen.

Im Workshop „Hoch hinaus“ stand die Selbsterfahrung im Vordergrund. Beim Klettern ging es darum, über die eigenen Grenzen hinauszugehen, sich etwas zuzutrauen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln – Erfahrungen, die weit über die Kletterwand hinausreichen.

Einen eher informativen Zugang bot der Vortrag der Bundesagentur für Arbeit, die über Wege nach dem Abitur informierte: Welche Möglichkeiten gibt es? Wo finde ich verlässliche Informationen? Und wie läuft der Prozess der Berufswahl eigentlich ab?

Zur Selbstreflexion lud anschließend die Schulpsychologin ein. Im Workshop „Werte und Ziele“ setzten sich die Jugendlichen mit ihren persönlichen Leitlinien auseinander: Was ist mir wichtig? Welche Faktoren beeinflussen meine Berufswahl? Welche Ziele möchte ich in naher und ferner Zukunft erreichen?

Ganz praktisch wurde es beim Workshop „Meine Stärken“. Mithilfe von Stärkenkarten filterten die Teilnehmenden ihre individuellen Fähigkeiten heraus. Als kreatives Element gestalteten sie zudem eine Zeitkapsel: Darin hielten sie ihre aktuellen Traumberufe sowie konkrete Vorhaben bis zum fünften Projekttag fest. Geöffnet wird diese Zeitkapsel erst in der Q13 beim abschließenden Reflexionstag – eine Gelegenheit, Entwicklungen und Veränderungen sichtbar zu machen.

Im Mittelpunkt des Workshops der Bundespolizei und des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn standen Körpersprache, Kommunikation und Außenwirkung. Die Jugendlichen erfuhren, wie wichtig ein selbstbewusstes Auftreten ist und wie man vermeiden kann, in eine „Opferrolle“ zu geraten.

Der abwechslungsreiche Tag im DAV-Kletterzentrum war damit nicht nur eine Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln, sondern auch ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur bewussten und reflektierten Berufswahl.

Monika Naumann (KBO)

  

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