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HLG aufgenommen in nationales Excellence-Schulnetzwerk für MINT-Spitzenförderung


Am 2. November 2018 wurde das Hans-Leinberger-Gymnasium auf der MINT-EC-Schulleitertagung in Hamburg feierlich in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC aufgenommen. Schulleiter Peter Renoth nahm dort die Urkunde von Dr. Mark Hamprecht, Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg, Grundsatzreferent Gymnasium, und Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC, entgegen.

Schulleiter Peter Renoth sieht darin eine Bestätigung der jahrelangen Arbeit in der Schulentwicklung am HLG: „Wir freuen uns über diese große Anerkennung für unsere Konzepte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT)“. Als jüngstes Beispiel spricht er die enorme Resonanz auf die neu eingerichteten Forscherklassen an und hebt auch die Bedeutung der sprachlichen Förderung im MINT-Unterricht am HLG hervor. Entscheidend sei auch, so Renoth, dass man die Förderung im MINT-Bereich nicht nur auf den naturwissenschaftlichen Zweig zuschneide, wenngleich sich hier die Profilierung naturgemäß am stärksten auspräge. Diese Auszeichnung sei, so Katharina Pieper, Koordinatorin für MINT-EC am HLG, zusätzlicher Ansporn, einerseits die Kooperation mit regionalen Unternehmen sowie wissenschaftlichen Einrichtungen auszubauen und andererseits den Schülern weitere Möglichkeiten zu experimentell-forschendem Lernen zu eröffnen. „Die bestens ausgestatteten neuen naturwissenschaftlichen Räume bieten hierzu eine hervorragende Basis“, freuen sich Pieper und Renoth.

Bereits im Juli kam aus Berlin die freudige Nachricht über die Aufnahme in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC, dem derzeit deutschlandweit 316 Schulen angehören. Eine Fachjury hatte die 36 Bewerbungen im MINT-EC-Auswahlverfahren 2018 begutachtet und 24 Schulen ein hervorragendes MINT-Profil attestiert, darunter dem HLG.
Die Schulen müssen qualitative und quantitative Kriterien erfüllen sowie ein anspruchsvolles und umfassendes MINT-Profil nachweisen. Abgefragt werden Kriterien wie Angebote in allen MINT-Fächern, gerade auch in der Oberstufe, Konzepte zum fächerübergreifend-forschenden Lernen, Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft oder regelmäßige Wettbewerbsteilnahmen. Dem Hans-Leinberger-Gymnasium wurde von der Fachjury ein sehr gutes MINT-Konzept bescheinigt, das „gelebt wird und sich in der Erfüllung der unterschiedlichen Kriterien zur Aufnahme als MINT-EC-Schule widerspiegelt.“ So bietet das HLG interessanten Wahlunterricht im Bereich der Naturwissenschaften an, z. B. Robotik, Medientechnik oder den Schülerzirkel Mathematik; bei MINT-Wettbewerben wie Experimente antworten, dem Naboj-Wettbewerb Mathematik oder Jugend forscht sind Schüler des HLG seit Jahren überaus erfolgreich.

Dem HLG stehen nun die umfangreichen Weiterbildungs- und Förderangebote für Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen offen, die MINT-EC gemeinsam mit hochkarätigen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft organisiert. Darüber hinaus unterstützt MINT-EC die Vernetzung der Schulen untereinander sowie mit Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Auf jährlichen Tagungen tauschen sich Schulleiter und Koordinatoren aller MINT-EC-Schulen bundesweit aus, informieren sich auf einem Bildungsmarkt über MINT-Angebote, besuchen Workshops zu Managementthemen und hören Fachvorträge zu aktuellen Bildungsthemen, wie Digitalisierung an Schulen.

„Gerade der Netzwerkgedanke mit dem Austausch von Ideen, Konzepten und Erfahrungen wird neue Impulse zur weiteren Stärkung unseres MINT-Profils geben“, resümiert Schulleiter Peter Renoth und betont, dass die Aufnahme in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC für die naturwissenschaftliche Bildung der Schüler ein großer Gewinn sei. Die Auszeichnung erfüllt die gesamte Schulfamilie mit Freude und Stolz.

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