Förderangebote

Flexibilisierungsjahr

Schülerinnen und Schüler können ein Schuljahr freiwillig wiederholen oder spätestens zwei Wochen nach Ende des Halbjahres aus den Jahrgangsstufen 6 - 10 in die vorherige Jahrgangsstufe zurücktreten.

Die Wiederholung der Jahrgangsstufe 10 kann dabei auch im sogenannten "Flexibilisierungsmodus" erfolgen.

Ein solches Flexibilisierungsjahr wendet sich an Schülerinnen und Schüler, die 

  • Lernrückstände aufweisen und ihre Lücken schließen möchten, 
  • die zusätzliche Zeit für die Entwicklung ihrer Begabungen benötigen, 
  • die mehr Zeit für schulische und außerschulische Aktivitäten brauchen, 
  • die eine besondere Schullaufbahn haben, z. B. mit Auslandsaufenthalt oder Schulwechsel.

Beim Flexibilisierungsjahr kann sich ein Schüler/eine Schülerin nach dem Bestehen der Jahrgangsstufe 10 entscheiden, die bestandene Jahrgangsstufe zu wiederholen. Dabei kann die Wochenstundenzahl um maximal 8 Wochenstunden reduziert werden. Kernfächer können nur ausgeschlossen werden, falls sie in der Qualifikationsstufe nicht fortgeführt werden.

Die Vorrückungserlaubnis aus dem ersten Durchgang bleibt erhalten. Der Schüler erhält am Ende des Flexibilisierungsjahres eine schriftliche Information über das Notenbild in den besuchten Fächern, jedoch kein Jahreszeugnis.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Die Inanspruchnahme eines Flexibilisierungsjahres setzt das Bestehen der bisher besuchten Jahrgangsstufe voraus. 
Der Entscheidung muss ein Beratungsgespräch an der Schule vorausgehen. Die Schüler(innen) besuchen weiterhin eine reguläre Klasse ihrer Sprachenfolge und ihrer Ausbildungsrichtung.

Soweit die Schule ergänzend (Förder-)Unterricht anbietet ist dessen Besuch verpflichtend. Ein Flexibilisierungsjahr kann nur einmal in Anspruch genommen werden. 
Die Belegung eines Flexibilisierungsjahres in Jahrgangsstufe 9 wird nicht auf die Höchstausbildungsdauer angerechnet. Dagegen wird das Absolvieren eines Flexibilisierungsjahres in Jahrgangsstufe 10 auf die Höchstausbildungsdauer in der Oberstufe angerechnet.

Prinzip Eigenverantwortung

Der Schüler/die Schülerin nimmt im Flexibilisierungsjahr an Fördermaßnahmen teil, die im Rahmen des schulischen Konzepts angeboten werden (siehe oben); die Teilnahme ist verpflichtend. Eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg wird dabei sein, dass die Schüler(innen) motiviert, ernsthaft und zielgerichtet daran arbeiten, Defizite abzubauen, Lücken zu schließen und ein solides Fundament für die weitere Schullaufbahn zu legen. Dies gilt für  fachliche  Inhalte,  methodische  Kompetenzen  und  nicht  zuletzt  für  die  persönliche  Einstellung  zu Unterricht  und  häuslicher  Vor-  und  Nachbereitung.  Um die  hiermit  verbundene  Eigenverantwortung  bewusst zu machen, werden nach den vorgeschriebenen Beratungsgesprächen schriftliche Vereinbarungen mit den Schüler(inne)n und ihren Eltern geschlossen. Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist gerade im Bereich der individuellen Lernzeit und des Flexibilisierungsjahres von großer Bedeutung.

Individuelle Förderung

Auch in diesem Schuljahr können Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 gefördert werden, bei denen Förderungsbedarf besteht bzw. die ein Flexibilisierungsjahr machen. Ein Team bestehend aus pädagogischen Mentoren und Fachmentoren kümmert sich um die besonderen Belange dieser Schüler.

Die pädagogischen Mentoren unter der Leitung von Herrn Steer (Direktorat) sind die erste Anlaufstelle für Schüler und Eltern und analysieren die Lernausgangslage der Schüler. Im Anschluss begleiten die Fachmentoren die Schülerinnen und Schüler individuell in den jeweiligen Kernfächern, unterstützen sie und stellen bei Bedarf zusätzliche Arbeits- und Übungsmaterialien bereit. Hierbei findet keine Schulaufgabenvorbereitung statt. Vielmehr sollen bestehende Lücken in den Grundlagen geschlossen werden, z.B. durch Methodentraining und Grundwissensaufgaben.

Die Teilnahme am Mentorenprogramm ist grundsätzlich freiwillig. Eine wichtige Voraussetzung für das erfolgreiche Gelingen der Förderung sind allerdings Einsatzbereitschaft und Arbeitsdisziplin der zu fördernden Schülerinnen und Schüler. In diesem Zusammenhang steht auch das Bewerbungsschreiben, das die Schülerinnen und Schüler vor Beginn der Förderung verfassen und in dem sie ihre Gründe für die gewünschte Förderung darlegen.

Weitere Informationen zur Individuellen Lernzeit am Gymnasium können auch unter www.km.bayern.de/individuelle-lernzeit-gymabgerufen werden.

Für Informations- und Beratungsgespräche stehen Ihnen das ganze Mentorenteam sowie die Schulleitung gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen 

Das Mentorenteam des HLG

Sprachförderung

Sprachbegleitung

Das Projekt „Sprachbegleitung“ fördert Schüler der Unterstufe in kleinen Gruppen im Verständnis und Gebrauch der Bildungs- und Fachsprache. Dabei geht es nicht hauptsächlich um das Fach Deutsch, sondern um den kompetenten Einsatz von Sprache in allen Fächern am Gymnasium.

Im Schuljahr 2020/21 werden die Kurse der Sprachbegleitung in das Konzept der Brückenangebote infolge der Corona-Pandemie integriert. So werden in den Kursen sowohl inhaltliche Aspekte der vorangegangenen Jahrgangsstufe wiederholt bzw. vertieft als auch sprachliche Förderbereiche berücksichtigt. Die Sprachbegleitung wird am HLG in jeder Jahrgangsstufe jeweils an ein Leitfach geknüpft, im Schuljahr 20/21 vorrangig an das Fach Deutsch.

Je nach Fach und Klassenstufe lernen die Schülerinnen und Schüler – teils auf spielerische Art und Weise und an konkreten Themenbereichen - unterschiedliche Strategien, mit Sprache umzugehen und Sprache im Unterricht treffsicher einzusetzen:

Unsere Schwerpunkte

Schwerpunkte                              
Leitfach Deutsch                              

  • Lesestrategien
  • Wortschatzarbeit
  • Satzstrukturen
  • Sprachspiele
  • Mündliches Erzählen und Beschreiben
  • Umgang mit Texten

Schwerpunkte                              
Leitfach MINT- Naturwissenschaften

  • Sprachliche Ausdrucksmittel zur Darstellung naturwissenschaftlicher Sachverhalte
  • Einüben der Fachsprache
  • Hinführung zur Sprache der Mathematik

Schwerpunkte                              
Leitfach Geschichte

  • Präsentieren
  • Schriftliches Zusammenfassen
  • Mündliches und schriftliches Argumentieren
  • Umgang mit Quellentexten

 

Sprachbildung in der Unterstufe

Ein Baustein des Sprachbildungskonzepts des Hans-Leinberger-Gymnasiums ist die sprachliche Förderung der Schülerinnen und Schüler  in der Unterstufe. Hierfür erhält jeder Fünftklässer einen Schnellhefter mit Methodenblättern rund um das Thema Sprache.

Die Inhalte der vorliegenden Methodenblätter werden im Unterricht der jeweiligen Lehrkraft eingeführt und sind dabei nicht nur für das einzelne Fach relevant, sondern können immer auch von anderen Fächern verwendet werden. So wird im Laufe der ersten drei Jahre am Gymnasium ein sprachliches Grundwissen erarbeitet, das als Basis für den Eintritt in die Mittelstufe dient. Der Schnellhefter bietet eine umfangreiche Möglichkeit zum Nachlesen und Wiederholen.

Methodenblätter für die 5. Jgst.:

Deutsch - Satzglieder Deutsch - Wortarten Englisch - Vokabeln lernen Mathematik - Operatoren NuT/Geographie - Karten NuT/Geographie - Diagramme NuT/Geographie - Formulierungen Religion/Ethik - Lesetechnik

Methodenblätter für die 6. Jgst.:

Französisch - Hörtexte verstehen Französisch - Unbekannte Wörter verstehen Geschichte - Schaubilder Kunst - Die Augenreise Kunst - Stationenlernen im Projekt Latein - Textarbeit NuT - Textarbeit

Methodenblätter für die 7. Jgst.:

Französisch - Sprachmittlung Geographie - Referat Formulierungshilfen Informatik - Beschreibung von Abläufen Kunst - Bildanalyse Kunst - Beispiel für eine Bildanalyse

Inklusion

Seit vielen Jahren ermöglichen wir allen Schülerinnen und Schülern mit gymnasialer Eignung die Teilnahme am Unterricht. Es spielt grundsätzlich keine Rolle, ob jemand schlecht sieht, schlecht hört, in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist oder andere besondere Anforderungen hat.

In sehr vielen Fällen ist es uns gelungen, durch organisatorische Maßnahmen, durch Nachteilsausgleich oder Notenschutz dazu beizutragen, dass diese Schülerinnen und Schüler eine faire Chance auf Teilhabe erhalten. Ein Team von Lehrkräften steht zur Unterstützung und Förderung zur Verfügung.

Wenn Sie Fragen zur Inklusion am HLG haben, können Sie sich vertrauensvoll an Frau Hasenöhrl wenden.

Begabtenförderung

Unter Hochbegabung versteht man das Zusammenspiel mehrerer Begabungsgebiete auf sehr hohem Niveau. Dabei steht eine außergewöhnlich hohe Intelligenz im Vordergrund.
Als besondere Begabung werden hervorragende Fähigkeiten in einzelnen Bereichen bezeichnet (z. B. mathematisch, künstlerisch, handwerklich, sportlich etc. begabt). Hochleistung umfasst ausschließlich die tatsächlich erzielte Leistung einer Person, unabhängig von ihrer Begabung.
Hochleister erzielen hervorragende Leistungen, müssen deshalb aber nicht hochbegabt sein. Hochbegabte können umgekehrt auch den Übertritt auf das Gymnasium nicht schaffen bzw. schlechte Schulleistungen erzielen (sogenannte Minderleister oder Underachiever).

Mögliche Anzeichen von Hochbegabung:

  • außergewöhnlich gute Beobachtungsgabe
  • Interesse an Büchern, die über die Altersstufe deutlich hinausgehen
  • hohes Detailwissen in einzelnen Bereichen
  • Langeweile bei Routineaufgaben
  • Individualismus
  • Neigung, schnell über Situationen bestimmen zu wollen
  • kritische Fragestellung
  • großer Wortschatz, Eloquenz
  • geringe Frustrationstoleranz

Wer ist am HLG dafür zuständig?

StRin Teresa Vilser (links) und OStRin Monika Eck (rechts) 

  

Kontaktaufnahme:
Über das Sekretariat: 0871/96260-0
via E-Mail:  eck@h-l-g.net
oder per Elternportal

 

Was erwartet Sie/euch?

Als Mentorinnen unterstützen wir die Schüler(innen) auf vielfältige Weise:

  • Wir informieren über Förderangebote/-programme, Stipendien oder Wege an die Hochschule (z.B. Frühstudium).
  • Wir planen und begleiten bei der Teilnahme an Wettbewerben, Ferienseminaren / Forschungsprojekten usw.
  • Wir geben (in Absprache mit den Fachlehrkräften) auch Anregungen zum selbständigen Studium.
  • Zu verabredeten Zeitpunkten (z.B. einmal im Monat) findet ein Schülergespräch statt. Auf Wunsch bieten die Mentorinnen auch den Eltern ein Gespräch an.

 

Erfahrungsberichte

Hier berichten Schülerinnen und Schüler des HLG von ihrer Teilnahme an Ferienseminaren, Wettbewerben usw.:

F. Muck J. Schneider A. Koch G. Schad L. Nowak

Tutoren

Seit vielen Jahren engagieren sich Jugendliche der Jahrgangsstufen 9 bis 11 auf freiwilliger Basis ehrenamtlich und verantwortungsvoll als Tutoren für die Schülerinnen und Schüler. Nach dem Motto „Schüler für Schüler“ sind sie Ansprechpartner und wichtige Bezugspersonen für die „Neuen“, um sie beim Wechsel und der Umstellung von der Grundschule zum Gymnasium zu unterstützen.


Die Tutoren im Schuljahr 2021/22

Die Tutoren gestalten eine Vielzahl von Aktivitäten für und mit ihren Schützlingen, wie z.B.

  • Schulhausrallye
  • Begrüßungsnachmittag (zusammen mit Eltern und Geschwistern)
  • Tutorennachmittage
  • Nikolausaktion
  • Faschingsparty
  • Osteraktion
  • Anti-Cybermobbing-Projekt
  • Sport- und Spielefest (zusammen mit Eltern und Geschwistern)

Darüberhinaus übernehmen die Tutoren verschiedene Aufgaben während des Schuljahres, wie z.B.

  • Adventskranz binden
  • Christbaum schmücken
  • Informationsstand beim Tag der offenen Tür
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