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Verabschiedung der Abiturienten

Erste Reihe (von links): Stefan Eder (Abiturrede), Nora Schmid (Beste Abiturientin des HLG) Zweite Reihe (von links): Oberstufenkoordinator Wolfgang Kaiser, 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, Schulleiter Peter Renoth
Erste Reihe (von links): Stefan Eder (Abiturrede), Nora Schmid (Beste Abiturientin des HLG) Zweite Reihe (von links): Oberstufenkoordinator Wolfgang Kaiser, 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, Schulleiter Peter Renoth

„Also, liebe Freunde. Ich freue mich, Sie so vor mir zu sehen, eine blühende Schar junger Menschen. Wie herrlich weit haben Sie’s gebracht, und Sie werden es noch wesentlich weiter bringen.“ Mit diesen Worten Albert Einsteins richtete sich Schulleiter Peter Renoth an die versammelten Abiturientinnen und Abiturienten des Hans-Leinberger-Gymnasiums. Unter normalen Umständen säßen nun 125 Absolventen in der mit Luftballons und Blumen dekorierten Turnhalle und fieberten der Verleihung ihres Reifezeugnisses entgegen. Die Coronapandemie habe nicht nur eine außergewöhnliche Abiturfeier in vier Schienen notwendig gemacht, auch die Vorbereitung und die Durchführung der Prüfung selbst sei in diesem Jahr anders gewesen, als man es gewohnt war, so Renoth. Zudem habe man das Abitur nicht in gewohnter Weise feiern können, keine Feierstimmung nach den Prüfungen habe das HLG erfüllt, kein Abimove, Abischerz oder Abiball habe den Abschluss eines wichtigen Schrittes im Leben der jungen Menschen krönen können. Eines aber könne man der „blühenden Schar“, um mit Einstein zu sprechen, nicht nehmen: Die an der Schule vermittelten Werte, das erlangte Wissen, aber auch die vielen schönen Erinnerungen an die gemeinsam verbrachte Zelt und die entstandenen Freundschaften. Ähnlich brachte der Abiturient Stefan Eder in seiner Rede die Situation seiner Mitschüler auf den Punkt. Er nahm Winston Churchills Ausspruch „Erfolg ist nicht final, Misserfolg ist nicht fatal; es ist der Mut weiterzumachen, der zählt“ als Ausgangspunkt für seinen Appell an die Festgemeinde. Es gelte momentan, stolz auf das bestandene Abitur zu sein. Zudem müsse man sich aber darüber im Klaren sein, dass noch viele Situationen im Leben, das eigentlich erst jetzt beginne, erfolgreich zu bestehen sein würden. Einzig und allein der Blick nach vorne sei wichtig für junge Menschen, die sich heute an der Schwelle zwischen Schule und dem weiteren Lebensweg befänden. 

Nach seiner Rede durfte Stefan Eder, der selbst zu den 17 besten Abiturienten des Hans-Leinberger-Gymnasiums zählt, sein Zeugnis aus den Händen des Schulleiters empfangen. Oberstufenkoordinator Wolfgang Kaiser übernahm die Moderation und stellte dabei besondere Erfolge einzelner Absolventen, von denen vier Schüler die Bestnote von 1,0 erreicht haben, vor. Auch der Elternbeirat und Förderverein würdigten herausragende Leistungen und außerordentliches Engagement der Abiturienten mit einem edlen Schreibgerät. Traditionell traten die Abiturienten mit selbst gewählter Musik auf die Bühne, mussten dabei aber Maske tragen und den Sicherheitsabstand wahren.

Von Seiten der Stadt Landshut, der an dieser Stelle für die Unterstützung bei der Durchführung der Abiturfeier gedankt sei, überbrachte der zweite Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger die Glückwünsche von Oberbürgermeister Alexander Putz. Haslinger, der selbst einmal Schüler von Schulleiter Peter Renoth war, fand sehr persönliche Worte, in denen er den Abiturienten die Fähigkeit zum kritischen Denken mit auf den Weg gab. Nachdem Oberstufenkoordinator Wolfgang Kaiser seine ehemaligen Oberstufe mit den Worten „Ihr seid mit Abstand die Besten“ verabschiedet hatte, blickte wohl jeder der Gäste mit einem wehmütigen Blick auf die vergangenen Jahre am HLG zurück, aber auch gleichzeitig nach vorne in die Zukunft und erinnerte sich dabei wohl an den römischen Gott Janus, an den Schulleiter Peter Renoth angesichts des Abimottos „Wenn man doppelt sieht, ist alles zweistellig“ in seiner Rede erinnert hatte.

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