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Gedanken zum Schuljahresende


Text: Der Kreuzweg ist der Christen Bahn. Ich der Schäfer geh voran, ein gutes Schaf hört meine
Sprach und folgt der Stimme willig nach. Drum, wer Kreuzweg nicht erwählt und sich nicht zu mir
gesellt, wer ohne Leiden hier will sein, geht nicht mit mir zum Himmel ein.

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Schulfamilie!

Wohin fällt Euer Blick zuerst? Auf das bunte Kreuzbild? Auf den mächtigen Baum? Auf den klaren Himmel und die immergrünen Nadelbäume?

Dieses Foto hat mich eine Weile begleitet. Das Kreuzwegbild hat mich beeindruckt, angebracht neben einer Ruhebank, das ich beim Radeln in den Wäldern bei Bruckberg gesehen und fotografiert habe. Anstrengung beim Homeschooling, Abschalten in der Natur. Abschalten, Zeit zum Innehalten, Zeit zum Nachdenken.

Kreuzwegbilder erinnern uns daran, dass nicht immer alles im Leben gerade läuft. Corona lehrt uns, dass Leiden nicht vermeidbar ist. An den vielen Kreuzen und Kreuzbildern in Wald und Flur können wir darüber in der Freizeit nachdenken, was wir in  unserem Leben ändern müssen, was wir als gut und sinnvoll weiter so machen dürfen und worin die Weisheit besteht, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Ferienzeit ist Zeit zum Abschalten. Wenn wir schon nicht Corona abschalten können, so dürfen wir jetzt hoffentlich alle Kraft tanken, das letzte halbe Jahr sich setzen lassen und mit Ruhe uns den neuen Herausforderungen im nächsten Schuljahr stellen. Dann darf der Blick vom Kreuz hin zum stabilen Stamm gehen und die Augen sich auf den blaue n Himmel und die hoffnungsfrohe Vegetation richten. Und ich weiß und glaube: Wer den Kopf hochhält und den Blick weitet, der darf sich von Gott gehalten und aufgehoben wissen.

Das wünsche ich uns allen. Der gute Hirte, der von sich sagt, er sei der Weg, die Wahrheit und das Leben, segne unsere Ferienzeit!

Horst Leitenberger, für die Fachschaft Religion

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