Podcasttag beim Bayerischen Rundfunk

Am 29.1.2026 durften die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen des Hans-Leinberger-Gymnasiums im Rahmen des P-Seminars Ethik einen Ausflug zum Podcasttag des Bayerischen Rundfunks machen. Nach einer einstündigen Zugfahrt wurden wir im Gebäude mit angenehmen Gerüchen nach frischem Gebäck und Getränken wie Kaffee und Tee willkommen geheißen. Danach ging es auch schon los mit der allgemeinen Begrüßung und Vorstellung in einem Versammlungsraum, wobei sich das Team des Bayerischen Rundfunks ein Lied mithilfe der künstlichen Intelligenz schreiben ließ, welches speziell für die Schülerinnen und Schüler erstellt wurde. Von Grundschule bis hin zu Realschule und Gymnasium waren an dem Tag verschiedene Schulen vertreten. Nach dem Lied beschäftigte man sich mit verschiedenen Fragen, beispielsweise was man sich bei einer langen Autofahrt anhört. Nach der Fragerunde durften die erfahrenen Hosts und Autorinnen und Autoren des Bayerischen Rundfunks sich selbst und ihre Workshops vorstellen. Daraufhin wurden die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Workshops eingeteilt, mit denen sie sich bis zur Mittagspause ausführlich auseinandersetzen. Es gab unterschiedliche Themen, von der Technik und der Interviewführung bis hin zum Storytelling.
Beim ersten Workshop ging es für mich in die technische Welt der Podcasts. Dabei beschäftigten wir uns zunächst mit der allgemeinen Bewertung von drei verschiedenen Podcasts, bei welchen es sich um Dokumentationen, Comedy und Laber Podcasts handelte. Dabei gingen wir auf die Spannung, die Story, die Soundeffekte und so weiter ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durften entscheiden, ob der jeweilige Podcast in den verschiedenen Themenbereichen eine gute, eine mittelmäßige oder eine schlechte Bewertung bekommen sollte. Dies wurde mit grünen, gelben und roten Punkten als Bewertung umgesetzt. Daraufhin ging es um verschiedene Mikrofone, welche wir auch einmal genauer ansehen und in der Hand halten durften. Es wurde sowohl von den Jüngeren als auch von den Älteren ziemlich schnell festgestellt, dass manche Mikrofone ziemlich schwer zum Halten waren. Vorgestellt wurde zum Beispiel ein Ansteckmikrofon, welches man kompatibel mit dem Smartphone verbinden konnte. Aber auch das Standard-Mikrofon des Bayerischen Rundfunks wurde uns präsentiert. Die verschiedenen Funktionen dieses Mikrofons waren für jeden von uns sehr interessant. Nachdem die Mikrofone einmal um die Runde gegeben wurden, durften sich zwei Freiwillige auch mit beiden Mikrofonen interviewen. Beim ersten Durchgang sprachen nur die beiden miteinander, beim zweiten Durchgang allerdings mussten andere Leute im Hintergrund so laut wie möglich miteinander reden. Beim späteren Anhören hat man realisiert, dass das Radiomikrofon des Bayerischen Rundfunks die Hintergrundgeräusche automatisch ausgeblendet hat, sodass man nur die beiden Freiwilligen hören konnte, während bei dem Ansteckmikrofon die Hintergrundgeräusche laut und deutlich zu hören waren.
Nach dem ersten Workshop wurden wir zur Mittagspause vom Bayerischen Rundfunk mit köstlichem Essen versorgt. Danach arbeiteten wir im Versammlungsraum wieder in Gruppen. Dieses Mal ging es für mich zum Storytelling. Dort stellte man uns erst einen kurzen Ausschnitt des Podcasts vor, welchen wir dann kurz beschreiben mussten. Dann beschäftigten wir uns in kleinen Gruppen damit, welches Genre uns bei Podcasts am meisten gefällt und welche Themen wir zu unseren Podcasts bearbeiten. Dabei kamen ganz verschiedene Geschmacksrichtungen hervor, wie zum Beispiel True Crime oder Unterhaltung und Sport. Nachdem wir uns auch mit einer typischen Frage aus unseren Podcasts aus dem Unterricht beschäftigt hatten, kam es langsam zum Ende dieses spannenden und lehrreichen Tages.
Wir versammelten uns alle wieder, bekamen dann noch die Möglichkeit zum Feedback und zum Abschluss einen Stift, den man zum Aufstellen des Smartphones benutzen kann. Es war ein sehr schöner Tag, an dem wir viel Erfahrung sammeln konnten und diese nun auch in unseren Podcasts anwenden dürfen.
Azra-Melis Koç, 11d
Martina Schütz
