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Eine Goldene Ära geht zu Ende


Eine Goldene Ära geht zu Ende

„Am wichtigsten bei all meinen Aufgaben waren mir immer die Kinder.“ Dieser Satz ist wohl jedem Besucher der Verabschiedungsfeier von OStD Peter Renoth im Gedächtnis geblieben. Nach 18 Jahren des Schaffens am Hans-Leinberger-Gymnasium tritt der gebürtige Berchtesgadener nun seinen wohlverdienten Ruhestand an. Er hinterlässt dabei Zeichen seines Wirkens: Wer denkt bei der Goldenen Mensa, die er als eines der Wahrzeichen des HLG gepriesen hat, nicht an Renoth, der selbst eine Goldene Ära geprägt von Empathie, Humor und großer Hingabe für „seine Kinder“ und seine Lehrer begründete? Die Flora von Fritz Koenig, die er vor einigen Jahren auf die Reise nach Florenz schicken durfte, sah er stets als Sinnbild des Lehrens und Lernens: Den Schüler*innen, die ihm so am Herzen liegen, werden Wurzeln gegeben, die bei sicherem Stand zu einer möglichst breiten Entfaltung beitragen. Die Blüte versinnbildlicht in seiner berühmten Interpretation die Öffnung für vielfältige Interessen und das Aufzeigen von Begabungen. Zuletzt sei noch der Hl. Jakobus genannt, der im Treppenhaus des Gymnasiums jeden Besucher grüßt, aber auch für Renoths Hingabe zum Heiligen selbst steht. Er selbst, so der Schulleiter, sehe sich als Pilger, der nun seine gewohnten Pfade verlasse, um sich neuen Aufgaben und seiner Familie zu widmen. So verwundert es nicht, dass genau diese drei Symbole der Schule dem scheidenden Direktor durch den Ministerialbeauftragten Peter Brendel als Erinnerung in Form einer Collage überreicht wurden.  Brendel pries ihn als erfahrenen Weggefährten und versierten Kollegen, mit dem er noch ein Jahr gemeinsam am HLG verbringen durfte.

Auch der künftige Schulleiter Ulrich Kosterhon erinnerte in seinen Abschiedsworten an diese berühmten Symbole des HLG, aber auch an die Freundschaft, die ihn mit Peter Renoth, der ihm stets auf Augenhöhe begegnete, verbindet. Mit der festen Überzeugung, dass Renoth nun ein “otium cum dignitate“ in Landshut, aber auch in seiner Heimat Berchtesgaden genießen kann, verabschiedeten die Gäste den Schulleiter mit Standing Ovations.

Den zugehörigen Artikel der Landshuter Zeitung vom 31.7.2021 finden Sie hier

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