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Eine zauberhafte Zeitreise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft


Die Theaterklasse präsentiert die „Toilette des Todes“

Mit dem selbst geschriebenen Stück „Die Toilette des Todes“, das mit viel Liebe zum Detail am Dienstag, 10.7.18, und Donnerstag, 12.7.18, im Theatersaal des HLG aufgeführt wurde, präsentierte die Theaterklasse unter Leitung von Elisabeth Hübner ihr während des Schuljahres erworbenes Können.

Der Zuschauer findet folgende Szenerie vor: Das HLG wird gerade generalsaniert. Daher ist eine Toilette vom eigentlichen Alltagsgeschehen abgeriegelt, wird aber von einem kleinen Teil der Schülerschaft  noch benutzt. Gleich zu Beginn des Stückes stellen sich der Coole, die Schüchterne, der Außenseiter, die Hochbegabte, der Belesene, die Hübsche, der Beliebte, die Zurückhaltende, der Auftreiber und der Handyfan vor. So unterschiedlich wie sie sind, so sehr interessieren sich die zehn Schülerinnen und Schüler  bald alle gemeinsam für das entlegene Zauberklo, dessen Magie sie nach und nach erkennen: Per Spülknopf katapultiert man sich an den Ort, von dem man gerade spricht.
Vor einem Extemporale in Geschichte suchen zwei Schüler die besagte Toilette auf und befinden sich plötzlich am Hof des Pharaos Tutanchamun. Dort versuchen die Zeitreisenden, die zufällig ein Gespräch belauscht haben, den großen Herrscher zu retten, werden jedoch als Spione gejagt und befinden sich plötzlich wieder zurück im Schulalltag.
Auf dem Stundenplan steht nun Englisch mit dem Thema USA. Natürlich müssen auch vor dieser Stunde zwei Schüler einem Bedürfnis nachgehen, drücken die Spülung des Zauberklos und finden sich bei Donald Trump wieder. Mit einer neu gezogenen Mauer zu Mexiko werden hier von den jungen Darstellern augenzwinkernd die Machenschaften des amerikanischen Präsidenten aufs Korn genommen.
Die Pause vor der Lateinstunde nutzt ein weiteres Schülerduo, um den magischen Knopf zu drücken. Sie finden sich just im antiken Rom wieder und stiften mit Fotoapparat und Selfies Verwirrung. Prompt werden sie in einen Gladiatorenkampf verwickelt. Aber auch in einer futuristischen Weltraumstadt, der nächsten Station, irritieren die Zeitreisenden, dieses Mal aber auf Grund ihres veralteten Handys aus dem 21. Jahrhundert. Die letzte Anlaufstation ist eine Disco, die für die modebewussten Schüler wie geschaffen ist. Dennoch werden die „Fremden“ hier beinahe Opfer einer Intrige und werden der Polizei übergeben. 

Wie gut, dass die Zeitreisenden schnell wieder ans HLG zurückkehren können. Dennoch treibt sie die Neugier an, ein weiteres Experiment zu starten. Plötzlich ist die magische Toilette verschwunden, sie wurde einfach „wegsaniert“. Schmunzelnd mussten die applaudierenden Zuschauer am Ende erkennen, wie gut es ist, dass am HLG die Genrealsanierung gerade in vollem Gange ist.

Carola Braun

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